Eine der alten Ortschaften, die schon vor
der Reconquista als
einfache arabische Siedlungen bestanden. Der langestreckte Ort erhebt
sich auf einem Hügel, und die engen Gassen zwingen zu einer Berg-
und Talfahrt. Zahlreiche Häuser mit Wappenschildern. Das Hügeldorf
rühmt sich der Fruchtbarkeit seiner Böden, die vor allem Getreide,
Mandeln und Johannisbrot hervorbringen.
Wahrzeichen der Ortschaft sind die sieben schlanken Mühlentürme.
Im Zentrum steht die Pfarrkirche Sant Bartomeu, die bereits 1230 als " Sanctae Mariae et Sancti Petri" bekannt war und im 16 Jh.
erweitert wurde. Sie weist eine prachtvolle Innenausstattung auf, darunter
die Himmelfahrt der Mutter Gottes am Hauptaltar, unter dem Altar die
Grabstätte von Juan Miralles (1687) und ein Retabel des valencianischen
Malers Mateu Llopis.
Anläßlich der Patronsfeier im August zu Ehren des
Schutzheiligen wird der Ball des Cossiers veranstaltet, ein uralter
Brauch, dessen Ursprung ungeklärt ist. Es treten Tanzgruppen auf,
die sich jeweils aus 6 Männern in historischen Kostümen zusammensetzen.
Auch die " Dame" wird von einem Mann verkörpert. Sie
ist es , die am Ende schließlich den Teufel besiegt. Bei dieser
Dämonenaustreibung galoppieren auch die typisch mallorquinischen
Tanzpferde aus Pappmache.
| Quelle: Egon Garding, Blickpunkt Mallorca |
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