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Boote
 
Rund um Boote, Yachten und Chartern auf Mallorca


Fast jeder, der Mallorca schon einmal von der Seeseite her erkundet hat, behauptet später: "Mallorca ohne Boot ist nicht wirklich Mallorca!". Wer kein Boot hat, kann sich so gut wie überall eines chartern.

1) Boote mieten

2) Segeln     
3) Motorboote  
4) Törntipps    
 
 
 
 1) Boote mieten

Palma  
 © Volker Dannenmann    
vor der Kathedrale/Palma  

Wer selbst ans Ruder geht, benötigt für alle Boote, deren Motor stärker ist als 5 PS, einen Sportbootführerschein See oder eine vergleichbare Qualifikation. Segelsportler müssen je nach Größe und Typ des Segelbootes einen entsprechenden Schein, z.B. den BR Schein, vorweisen.
Willkommen sind bei den Bootsvermietern auch freie Leistungsnachweise für ganz bestimmte Bootstypen, z.B. ein Yachtgrundschein für Segelyachten oder ein Katamaranschein.

Da ein amtlicher Schein nicht immer Können garantiert, machen seriöse Vercharterer mit den Ferienskippern eine Testfahrt oder Einweisung - im eigenen Interesse: Sie wollen das Boot schließlich wieder wohlbehalten zurückbekommen.

Wichtig: Mieten Sie bei einem etablierten Charterunternehmen. Dann bekommen Sie ein Schiff, dessen Technik, Sicherheit und Ausstattung geprüft und gepflegt ist. Außerdem gibt ihnen die örtliche Charterbasis gerne Insider-Tipps zu Restaurants, Kneipen und tollen Törns in romantische Buchten.

Trends: In den letzten Jahren hat sich ein deutlicher Trend zum Segelcharter abgezeichnet. Auch Segelkatamarane sind sehr gefragt, v.a. wegen des großzügigen Platzangebotes an Bord und des geringen Tiefgangs. Wer obendrein auch noch vom Boot aus Tauchen oder Schnorcheln will, ist auf einem Segelkatamaran, mit dem man in ganz flache Gewässer und kleinste Buchten kommt, bestens aufgehoben.

 
 
 2) Segeln

 
     © Vlker Dannenmann
  Fischerboote/Portocolom
Segeln auf den Balearen - das heißt in erster Linie viel Abwechslung. Romantische Calas liegen dicht neben langen Sandstränden, steile Felsküsten wechseln sich mit fjordartigen Traumbuchten und romantischen Fischerdörfern ab.

Die Entfernungen zwischen den gut 60 Häfen der Balearen sind nicht sehr groß.
Genießer können es also ruhig angehen lassen und gemütlich von Hafen zu Hafen segeln. Oder von Insel zu Insel.
 
 
 3) Motorboote

 
 © Klaus Siepmann    
Bucht/Formentor  
Mit Wucht in die nächste Bucht oder in den nächsten Hafen - das geht am schnellsten mit einem Motorboot. Bei den Motorbooten geht der Trend zu immer größeren Yachten. Dem wird auch das Charterangebot gerecht.

Wer das besondere Erlebnis sucht, chartert sich eine Llaut, ein mallorquinisches Fischerboot. Die gibt es von 5 bis 15 Meter Länge. Wegen der in der Hochsaison Juli/August oft schwachen Winde ist man in dieser Zeit mit einem Motorboot oft besser bedient als mit einem Segler.
Tipp: Motorkatamarane! Alle Adressen der Häfen finden Sie unter unserer Rubrik Tourismus/Häfen.
 
 
 4) Törntipps


Norden:

 
 © Klaus Siepmann    
romantische Bucht  

Die Bucht von Pollensa gilt als ideales Segelrevier für Einsteiger und Könner. Ein stetiger, zumeist auflandiger Wind, ermöglicht ausgedehnte Segeltörns zu stabilen Bedingungen. Rund um die Bahía de Pollensa gibt es zahlreiche romantische Calas, die nur mit dem Boot zu erreichen sind. Außerdem ist der Hafen von Pollensa ein erstklassiger Ausgangspunkt um z.B. nach Menorca zu schippern. Nur 30 Seemeilen trennen ihn von der Nachbarinsel. Der Törn hat ein außergewöhnliches Ziel, denn Menorca ist Natur pur - 45% der Insel stehen unter Naturschutz! Unbedingt ansteuern sollten Sie den Fischerhafen Fornells im Norden und den beeindruckenden Naturhafen der Hauptstadt Mahón .

Südosten:
Die kleinen fjordartigen Calas im Südwesten sind traumhafte Anker- und Schnorchelplätze. Besonders romantisch sind die Cala Llombards, Cala Figuera und Porto Petro.

Süden:
Ankern in der Bucht vom Es Trenc, Mallorcas schönstem Naturstrand, ist speziell in den Monaten Juli bis September eine echte Show. Schnittige Motoryachten und edle Segler dümpeln einträchtig in seichtem türkisblauem Wasser und beobachten das Treiben am Strand. Dabei kommt echtes Karibik-Feeling auf!

Südwesten:
Der Klassiker unter den Ankerbuchten im Südwesten ist die sogenannte Dreifingerbucht bei Portals Vells. Drei kleine Calas in der Nähe der Islas Malgrats laden zum sehen und gesehen werden ein. Denn in der Hochsaison liegt hier ein Schiff neben dem anderen. Am mittleren Strand gibt es ein feines Fischrestaurant.

Westen:
Der Hafen von Sóller ist der einzige wirklich sichere Stützpunkt an der steilen Westküste. Wer von Norden aus Richtung Cap Formentor oder von Süden aus Richtung Port d'Andratx kommt kann hier beruhigt festmachen und in einem der vielen Restaurants im Hafen richtig schlemmen.

 
 © Klaus Siepmann    
Port D'Antratx  

Palma Die beiden größten Yachthäfen der Insel sind - wo auch sonst - in Palma. Wer sie ansteuert, sollte sich dafür den frühen Morgen oder die späten Abendstunden aussuchen. Denn sowohl im Schein der aufgehenden Sonne wie im rötlichen Licht des Sonnenuntergangs ist Palma ein echtes Erlebnis.

 
 
 
 
   
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